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Der Moment, in dem ich es erkannt habe
Es gibt einen Moment, den viele kennen, ohne ihn benennen zu können. Man sitzt in einem Gespräch, hört Worte wie Resilienz, Haltung, positives Denken und nickt. Weil es vernünftig klingt. Weil Wachstum immer gut klingt. Weil man selbst daran glaubt, dass man an sich arbeiten kann und soll. Und dann, irgendwann, verändert sich die Perspektive. Nicht dramatisch. Eher leise. Man merkt: Das, was hier als persönliche Entwicklung verpackt wird, hat einen anderen Kern. Die Struktur funktioniert nicht. Die Entscheidungen sind unklar. Die Verantwortung liegt nirgendwo wirklich. Und die Antwort darauf ist: mehr Resilienz. Ich habe das selbst erlebt. Ich werde nicht beschreiben, wo, weil der Ort keine Rolle spielt. Er ist austauschbar. Das Muster ist es nicht. Es ist erkennbar, wenn man einmal weiß, wonach man schaut. Und die Erkenntnis daraus ist nicht Bitterkeit, sondern Unterscheidungsvermögen.

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